Heuschnupfen-Fall

Wie die Homöopathie heilt:

Ein Heuschnupfen-Fall:
Kürzlich fragte mich ein Patient, welcher mittels homöopathischer Behandlung seinen Heuschnupfen los geworden war, wie er seinem Umfeld erklären könne, wie die Homöopathie in seinem Fall geholfen habe. Ich erklärte es ihm folgendermassen:

Während der Anamnese (Gespräch) versucht der Homöopath ein umfassendes Bild des Patienten zu erhalten. Nicht nur die gegenwärtigen Symptome sind wichtig, sondern auch vergangene Krankheiten und Erlebnisse. Oft fragt sich der Patient, warum der Homöopath all diese Details von Kopf zu Fuss, das heisst von Kopfschmerzen, Haarausfall über Essgewohnheit, Verdauungsleistung über Gelenkprobleme zu Fussschweiss wissen muss. Ob er nun eine Kinderkrankheit durchgemacht hat oder gegen selbige geimpft worden war, an was seine Grossmutter gestorben ist, und wie er reagiert hat, als er im Kindergarten 2x den Wohnort wechseln musste.

Grundversicherung

Wiederaufnahme der ärztlichen Komplementärmedizin in die Grundversicherung
führt bei der Bevölkerung zu Missverständnissen!

An alle, die sich regelmässig oder gelegentlich alternativmedizinisch behandeln lassen!

Trick 88 - Homöopathie die grosse Illusion

von Dr. Volker Schmiedel, Chefarzt der Abteilung für innere Medizin an der Habichtswald-Klinik in Kassel und Dozent für Biologische Medizin an der Universität Mailand
erschienen in der Zeitschrift Zeitpunkt am 27. April 2011

Es wird wieder scharf gegen die Homöopathie geschossen. Munition für die weltweite Medienkampagne liefert eine Meta-Analyse von zahlreichen Studien über die Wirksamkeit der Homöopathie. Berücksichtigt wurden dabei nur Studien mit mindestens 88 Teilnehmern. Zufall? Höchstwahrscheinlich nicht. Wären Studien ab einer Grösse von 80 oder 100 Probanden verwendet worden, wäre der Befund ganz anders herausgekommen.