Heuschnupfen-Fall

Durch das Zusammensetzen aller Puzzleteile entsteht für den Homöopathen ein Bild des Patienten, welches es ihm ermöglicht, die Ursache für die heutige Krankheit (in diesem Fall den Heuschupfen) zu finden.

Dies ist auch eine der Erklärungen, warum nicht jeder Mensch das gleiche homöopathische Mittel bei Heuschnupfen (oder jeder anderen Krankheit) erhält, denn welcher Mensch gleicht einem anderen schon in allen Details. Auch die Ursachen für einen Heuschupfen sind mannigfaltig.

Im Falle dieses Patienten zeigten die Krankheiten seiner Vorfahren und jetziger Verwandtschaft eine Disposition/Veranlagung für Heuschnupfen an. Weitere Hinweise aus der Anamnese deuteten darauf, dass ein schwerer Unfall in der Kindheit der Auslöser für den Heuschnupfen, der bald darauf begann, sein könnte.

In einem ersten Schritt wählte ich deshalb das geeignete Mittel für das Unfalltrauma.

Vier Wochen nach der Einnahme des ersten Mittels waren 50% der Heuschnupfen-Symptome verschwunden oder stark verbessert. In einem nächsten Schritt wählte ich ein geeignetes Folgemittel um die Veranlagung für Heuschnupfen zu behandeln. Weitere vier Wochen später waren auch die letzten Symptome (Asthma mit Atemnot) verschwunden.

Homöopathie ist eine individuelle Therapie und es gibt deshalb keine 08.15 Rezepte für eine Heilung. Auch der Zeitrahmen ist sehr individuell. Im obenerwähnten Fall beschränkte sich die Therapie auf wenige Monate. Ein langsames Ausschleichen der Symptome kann jedoch auch bei Heuschnupfen Patienten oft beobachtet werden.

Als Homöopathin rate ich darum allen Heuschnupfen geplagten, eine ganzheitliche Behandlung anzustreben und nicht nur Jahr für Jahr die lästigen Symptome zu bekämpfen.

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