Antibiotikagebrauch senken

 

Sinnvoller Gebrauch von Antibiotika in Zeiten zunehmender Resistenzen. Im ambulanten Bereich steckt ein enormes Potenzial, weniger Antibiotika zu verschreiben. Zu oft dienen Antibiotika eher als "Beruhigungsmittel" für Angehörige, PatientInnen und ÄrztInnen. Das schreibt Michael Osthoff von der Uni Basel. Weiter äussert sich der Komplementärmediziner Hansueli Albonico zum Potenzial der Komplementärmedizin, welches vom Bund noch übersehen wird und die Hausärztin Barbara Schillig berichtet über die Anwendung von Antibiotika, Phytotherapie und Homöopathie in ihrer Praxis. Die drei Artikel zeigen wie Schulmedizin und Alternativmedizin in Zusammenarbeit den Antibiotikaverbrauch senken können.

PDF aus dem oekoskop 4/17 (Ärztinnen und Ärzte für den Umweltschutz)

Verbrennungen, was tun?

Obwohl Verbrennungen immer wieder vorkommen, fragen mich Patienten oft, was zu tun sei. Damit im Notfall schnell gehandelt werden kann, ist es wichtig, dass man die wichtigsten Massnahmen kennt.

Man unterscheidet Verbrennungen 1. bis 3. Grades.

Verbrennungen 1. Grades = rote oder verfärbte Haut (z.B. auch bei Sonnenbrand)

Verbrennungen 2. Grades = Blasen und mit roter oder verfärbter Haut

Verbrennungen 3. Grades = Verlust der Haut

Merke: Die Gefährlichkeit einer Verbrennung hängt weniger von der Tiefe der Zerstörung als von der Grösse der betroffenen Hautfläche ab. Eine Brandwunde ersten Grades, bei der zwei Drittel der Hautoberfläche betroffen ist, ist lebensbedrohlich.

 

Alternative zu Antibiotika in der Tiermedizin

Der übermässige Einsatz von Antibiotika hat antibiotikaresistente Keime zur Folge. Deshalb muss der Antibiotika-Einsatz künftig sinken, auch in der Landwirtschaft. Doch was heisst das für die praktische Arbeit in den Ställen? Eine steigende Anzahl Tierhalter greift zu alternativen Heilmethoden wie die Homöopathie zurück. Für Einsteiger ebenso wie für alte Hasen bietet der Verein Kometian (komplementäre Tiermedizin) rund um die Uhr telefonische Beratung. Ein Portrait (ökologo 3/2017)

Hier der Beitrag aus dem Heft ökologo 3/2017

Eine sensitive Lebensberatung, was kann ich davon erwarten?

 

Körperliche Beschwerden werden nicht selten von psychischen Leiden begleitet und können den Alltag belasten. Die Homöopathie legt ihren Schwerpunkt nicht auf die emotionale Begleitung von Kranken, es war mir deshalb wichtig, mich in der Richtung einer seelischen Unterstützung weiterzubilden.  Entstanden ist die sinn-volle Begleitung, welche sich auf ein sensitives (= mit den Hellsinnen) Wahrnehmen im Aurafeld des Klienten stützt. Meine Ausbildung dazu habe ich während 4 Jahren bei  Mari Muiños und Medialen Welten von Rosina Sonnenschmidt und Harald Knauss gemacht.

Dosierung von homöopathischen Mitteln

Bei der Nachbereitung meines letzten Hausapothekenkurses, bin ich wieder auf den folgenden Artikel gestossen.

Wien, 10. April 2013: Ein kleines Häuflein Homöopathie-Skeptiker versammeln sich um 10:23 Uhr vor dem Stephansdom in Wien, um eine „Überdosis Globuli“ einzunehmen. Sie leeren in einem Zug ein ganzes Fläschen gefüllt mit Globuli. Der Zeitpunkt hat nicht nur wegen Hahnemanns Geburtstag (Begründer der Homöopathie) Symbolcharakter. Die Uhrzeit steht für die Lochschmidtsche Zahl 1023. Sie gilt den Skeptikern als Hauptbeweis gegen die Homöopathie, denn bei dieser Verdünnung verliert sich die Spur der Ausgangssubstanz in einer Lösung und wird wirkungslos.“

Die Frage der Dosierung taucht sehr häufig auf. Tatsächlich sind Patienten, die an einer Überdosierung von homöopathischen Mitteln leiden, gar nicht so selten. Die Art und Weise wie es zu dieser Überdosierung kommen kann, hat aber nichts mit der Menge, sondern mit der Häufigkeit, der eingenommenen Globuli zu tun.

Hier ein paar Erklärungen:

50 Gründe warum ich ein Homöopath bin

homöopathische Behandlung „Die homöopathische Behandlung oder fünfzig Gründe warum ich ein Homöopath bin“

Dieses mein liebstes Buch/Büchlein über die Homöopathie wurde vor über 100 Jahren von Dr. James Compton Burnett (1840-1901) geschrieben und ist heute noch genauso interessant und aktuell wie 1896. An den Erfolgen der Homöopathie hat sich im letzten Jahrhundert nichts geändert. Leider sind auch die Argumente der Skeptiker, warum die Homöopathie nichts tauge, noch dieselben geblieben. Da können selbst Wissenschaftler von Rang und Namen experimentell nachweisen, dass homöopathische Potenzen wirksam sind – solche Studien werden kaum veröffentlicht oder dann ignoriert. (siehe auch meine Beiträge  - „Medizin oder Mogelpackung“ und „Homöopathische Forschung und was in der Presse darüber zu erfahren ist“).

Nitroglyzerin

Wussten Sie schon, ...

... dass Nitroglyzerin als Arzneimittel von der Homöopathie, namentlich Constantin Hering, entdeckt wurde?

Die ab 1847 durchgeführte Prüfung von Glonoinum - so die offizielle Bezeichnung - veröffentlichte er 1857 in den "Amerikanischen Arzneiprüfungen"

Marion Belle Rood

Marion Belle Rood (11. August 1898 - 22. Dezember 1995) war Physikerin gewesen, bevor sie sich der Homöopathie zuwandte. Sie war die einzige Frau ihres Studiengangs, als sie Physik an der Universität von Michigan in Ann Arbor studierte. In den zwanziger Jahren forschte sie an der Quantentherorie. Als sie 1932 ihren Abschluss am New York Homoeopathic Medical College machte, war sie - ebenfalls - die einzige Frau des Jahrgangs.
Julian Winston erzählt von ihr in  "The Faces of Homoeopathy", sie habe ihre Praxis am Ende einer unbefestigten Strasse, ausserhalb der Stadt, gehabt. Rood machte niemals Termine und war auch telefonisch nicht erreichbar, die Patienten wurden in der Reihenfolge des Eintreffens behandelt und mussten solange auf der Veranda warten. Sie begann ihre Arbeit vormittags um elf Uhr und beendete sie häufig erst nach ein Uhr nachts, wenn die letzten Patienten versorgt waren.

Marion Rood praktizierte während 60 Jahren von 1932 bis 1992 in ihrer ländlichen Heimatstadt, sie wurde 97 Jahre alt.